Altstadtförderer Moosburg e.V.



Verein zur Entwicklung der Moosburger Innenstadt

2. November 2019

Architekturpreis 2020

Um die Vielfalt des alltäglichen Bauens und deren Qualität zu unterstützen und Beispiele für zukünftiges Bauen herauszustellen, loben die Altstadtförderer Moosburg e.V. einen Bauherrenpreis aus.

Ausgangspunkt der Bewertung ist die architektonische bzw. landschaftsgestalterische Qualität der zur Teilnahme eingereichten Bauvorhaben, ihrer Planungs- und Baugeschichte.

Das Spektrum der Betrachtung umfasst dabei die städtebauliche Qualität im Umgang mit dem öffentlichen und privaten Raum der Stadt, beginnend bei der Einfügung in die Umgebung, der gestalterischen Ausführung im Ganzen und im Detail bis zur funktionalen, wirtschaftlichen und energetischen Qualität des Baus. Es beinhaltet den räumlich-gestalterischen Entwurf, dessen konstruktive Ausarbeitung bzw. Materialien und schließt ökologische und ökonomische Bilanz, Energiehaushalt sowie alle vorausschauenden Überlegungen zum langfristigen „Lebens- und Reifungsprozess“ zukunftsfähiger Bauten mit ein.

12. Juni 2019

23. Kunstwochenenende im Zehentstadel in Moosburg

Das 23. Kunstwochenende im Zehentstadel findet am Samstag, den 29.Juni 2019 von 10 bis 20:30 Uhr und Sonntag, den 30. Juni 2019 von 10 bis 18 Uhr statt Es stellen aus: Roman Cherezov, München, Malerei und Installation Der Künstler wurde 1985 in Swerdlowsk/UdSSR geboren. Von 2002 bis 2009 studierte er Literatur und Sprache an der Staatlichen Univesität in Jekatarinenburg in Russland. Und von 2002 bis 2006 studierte er gleichzeitig an der Kunstberufsschule Khozhatelevs Malerei und Grafik.Seit  2015 studiert er Malerei und Grafik bei Prof. Axel Kasseböhmer an der Akademie der Bildenden Künste München. Peter Fischer, Attenkirchen, Malerei, Keramik und Objekte Peter Fischer wurde 1962 in Waibstadt geboren. Nach einer Keramikerlehre besuchte er die staatliche Fachschule für Keramik in Landshut und bestand 1988 die Meisterprüfung. NacH Zwischenstationen in Witten und Innsbruck lebt seit 1990 als selbständiger Keramiker in Attenkirchen bei Freising. In seiner Werkstatt fertigt er Gebrauchsgeschirre auf dem Drehteller, in selbstgemachten Gipsformen oder Platten aus lederharten Tonplatten. Seine besondere Farbgebung entsteht bei 1260° heißen Glasurbränden durch Abdecken mit Klebestreifen in schwarz-weiß Mustern oder durch eine Sprühtechnik in leuchtenden Farben mit  Holz- und Kartonschablonen und Fixierröhrchen. Beim Kunstwochenende im Zehentstadel zeigt Peter Fischer außerdem farbenfrohe Bilder und Collagen, die kleine Geschichten erzählen   Heng Li, München, Malerei Der Künstler wurde 1979 in Urumqi in der Provinz Xinjiang in der V. R. China geboren. Schon als Schüler begann er Kalligraphie zu lernen und Malerei ab 1996 in der der zentralen Akademie der Bildenden Künste in Peking angeschlossenen Mittelschule. Ab 1999 besuchte er das I. E. Repin-Institut für Malerei, Plastik und Architektur in St Petersburg, Russland. Von 2004 bis 2009  studierte er dann an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste bei den Professoren Ralph Fleck und Ottmar Hörl., bei letzterem war er dann 2010 Meisterschüler. 2013 gewann er den ersten Publikumspreis bei den Truderinger Kunst-Tagen in München 2013 und bei der Kunstmesse Regensburg, 2014 Gewinner des Artig Kunstpreises in Kempten und des 21. Aichacher Kunstpreises, ebenso gewann  er den ersten Preis von Wettbewerbs der Museums Modern Art Hünfeld. 2018 Gewinner des Sonderpreises von Kunstpreis Wesseling. Heute lebt und arbeitet er in München. In seinen Gras-Bildern herrscht stets eine ausdrucksstarke Atmosphäre und intensive Stimmung, die mystisch als auch melancholisch geprägt ist oder sich   Stefanie Reiter Die 1977 in Landshut geborene Künstlerin studierte Kunstpädagogik und Sonderpädagogik. Vielen Moosburgern dürfte sie ein Begriff sein, denn sie arbeitet als Kunsterzieherin am Moosburger Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Seit 1997 nimmt sie an Ausstellungen teil und es gab bereits mehrere Ankäufe durch die Bayerische Staatsgemäldesammlung. Ihren Arbeiten, deren Ausgangspunkt ein Foto, ein Zeitungsausschnitt o.ä. ist, liegen Messerschnitte, also Schablonen zu Grunde. Die Idee mit Schablonen zu arbeiten stammt aus der Faszination für die Streetart. So ergeben sich auch spielerisch viele bildnerische Möglichkeiten,. So wird das Schablonengraffiti zwar vielleicht domestiziert aber gleichzeitig auch durch neue Aspekte erweitert, auch seriell. Dabei ist nicht der Bildinhalt in erster Linie ausschlaggebend für die Auswahl, sondern ästhetische Aspekte wie interessante Strukturen oder Formverdichtungen. Dennoch sind inhaltliche Schwerpunkte zu erkennen: Landschaften und Architekturen. Mit unterschiedlichen Techniken wie Aquarell, Acryl, Tinte und Tusche und gelegentlich auch Acryllack entwickeln sich in mehreren Schichten die Bilder. Blanka Wilchfort, München, Plastik und Grafik Die in Stuttgart geborene und in München aufgewachsene Bildhauerin studierte zunächst Philosophie und Psychologie in Zürich, Toronto, Regensburg. Danach folgte von 1984 - 1990 das Studium an Akademie der Bildenden Künste München, in der Freie Kunstklasse von Prof. K. Schultze. Sie arbeitet als freiberufliche Künstlerin und stellt seit 1979 in Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Europa, Kanada und USA aus. Das zentrale Thema der Künstlerin ist der Mensch im Spannungsfeld zwischen seiner inneren und seiner äußeren Situation. Sie beobachtet menschliche Befindlichkeiten und Veränderungsprozesse und wandelt sie in „Momentaufnahmen“ in mehr oder weniger abstrakte Plastiken um. Sie entstehen aus Ton und oft mit aufmontierten Fundstücken wie z.B. Eisen oder Metall. Im Moosburger Zehentstadel wird sie außerdem Grafiken zeigen, die erste Entwürfe zu ihren plastischen Arbeiten sind.   Vernissage: Freitag, 28. Juni 2019 um 19 Uhr Musik: Monika Olszak, Querflöte/Saxofon und Barbara Jungfer, Gitarre   Samstag, 29. Juni, um 15 Uhr 30: „Jugend schreibt“ Schüler des Moosburger Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums und der Montessori-Schule Freising stellen ihre Texte vor.   Finissage: Sonntag, 30. Juni, um 15 Uhr 30: Philipp Potthast, Poetry Slammer.   Zehentstadel Thalbacher Straße 7, D-85368 Moosburg a.d. Isar Eintritt frei, Ausstellungscafe an beiden Tagen geöffnet,  
  Sponsoren:

12. Juni 2019

Kurzfilmnacht der Altstadtförderer

 

Moosburger Kurzfilmnacht

Logo_Kurzfilmnacht Kulturreferat, Altstadtförderer, Rosenhofkino, Ludwig Film und Moosburg Marketing eG starteten mit diesem Event erstmals 2014 eine neue Reihe im Rahmen des Moosburger Kulturangebotes. Mittlerweile im sechsten Jahr zeigen die Veranstalter mit noch immer großer Freude ausgewählte Kurzfilme aus Deutschland und der ganzen Welt. Darunter bunt gemischte Filme, lustig sowie traurig, zum Nachdenken, zum Aufheitern, Schauspiel oder Animation. Nur langweilig wird es nie!  

Kurzfilmnacht 2019

Plakat_KuFiNa2019 Nach den erfolgreichen Kurzfilmnächten der letzten Jahre darf sie natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen! Mit abwechlsungsreichen Kurzfilmen startet die Moosburger Kurzfilmnacht in die sechste Runde. Der erste Termin ist der 20. Juli, gefolgt von der zweiten Vorstellung am 31. August.  

Filme 2019

  • La Chasse – Die Jagd
  • Jupiter
  • Inanimate
  • Menuett
  • Die Schwingen des Geistes
  • Greenkeeper
  • In Full Bloom
  • Golden
  • Aussichten
  • Lichtblick
  • Wenn wir schon mal hier sind
  • sowie zwei Überraschungsfilme außer Konkurrenz
 

Eintritt & Reservierung

  Eintritt: 12,00 €   Vorverkauf: Abendkasse: Restkarten ab 18 Uhr an der Abendkasse im Kino Rosenhof Lichtspiele   Veranstaltungsort: Rosenhof Lichtspiele Rosenhofweg 2 85368 Moosburg Tel.: 08761/2455
 

Publikumspreis

Für den Lieblingsfilm des Publikums gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Preis. Die Abstimmung und Preisverleihung findet am ersten der beiden Termine, dem 20. Juli, statt. Nach Sichtung der 11 Filme dürfen die Besucher ihren Stimmzettel abgeben. Während die beiden Überraschungsfilme "außer Konkurrenz" laufen werden die Stimmen ausgewertet und anschließend der Gewinner bekannt gegeben.

Trailer zur Kurzfilmnacht 2019

Kurzfilmnacht  20.07. und 31.08.2019

9. Mai 2019

Einladung zur Ausstellung von Isabella Hartl

Ausstellung der Künstlergruppe   M O S A I K   In der Volkshochschule Moosburg findet vom Samstag, 25. Mai bis Sonntag, 2. Juni eine Ausstellung der Künstlergruppe M O S A I K statt. Sie kann täglich von 8.00 bis 21.00 Uhr besucht werden. An den beiden Samstagen sind die Künstlerinnen jeweils von 09.00 bis 15.00 Uhr anwesend. Im Dezember 2017 gründeten Renate Gallistl, Ulrike Graf, Isabella Hartl, Rita Nitsch-Mittermeier, Angelika Plattner, Elisabeth Schwartz und Angelika Sobek-Kistner die Künstlergruppe M O S A I K. Die sieben Künstlerinnen hatten sich beim gemeinsamen Arbeiten im „Offenen Atelier“ der Keramikschule Landshut kennengelernt und dann beschlossen, eine eigenständige Gruppe zu gründen. In ihren Arbeiten zeigen sich die verschiedensten Herangehens-weisen, höchst individuelle Formen- und Farbensprachen. Die Freude am Malen, zu experimentieren, Unsichtbares sichtbar zu machen, dem Licht auf die Spur zu kommen, all dies wird in unter-schiedlichster Weise zum Ausdruck gebracht. Mit dieser Vielfalt bereichern und inspirieren die Künstlerinnen sich gegenseitig und den Besucher der Ausstellung erwartet damit eine ungewohnt abwechslungsreiche Präsentation. Die Künstlerinnen treffen sich wöchentlich zum gemeinsamen Arbeiten in der Galerie 561 in Landshut. Einmal im Jahr werden die Werke der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Frühjahr 2018 fand dies zum ersten Mal statt in der Produzentengalerie, Landshut, der zweite „Auftritt“ nun in Moosburg. Die nächste Ausstellung im Jahr 2020 in Deggendorf ist bereits avisiert. Die Vernissage findet am Freitag, den 24. Mai 2019, um 18.30 in der Aula der Volkshochschule Moosburg statt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Dr. Markus Wimmer am Flügel.   Außerdem stellt sie in der Rochuskapelle in Landshut aus. Die Einladung finden Sie hier:  

11. Februar 2019

Aktuelle Termine

27. März 2019

erstes Forum der Altstadtförderer um 20 Uhr , beim Boban Thema: Valentin Otts Häuser in der Dr. Schelsstraße in Moosburg.  Die Dr. -Schels-Straße in Moosburg ist das letzte städtische Villenvirtel, das bisher einigermaßen erhalten ist. Valentin Ott war ein Münchner Architekt, der zusammen mit seinem Bruder viele wichtige Bauten in München-Obermenzing und in München-Pasing errichtete. Valentin Ott war der Künstler und Architekt, während sein Bruder sich um die kaufmännische Seite kümmerte. Die Verbindung zu Moosburg kommt durch seine Mutter Elisabeth Birnkammer zustande, die aus Moosburg stammte.  

3. April 2019

Mitgliederversammlung 2019 um 20 Uhr. Nebenzimmer des Rosenhof-Bistros im Rosenhof Kino. Es gehen noch Einladungen mit der Tagesordnung per Post zu.  

29. und 30. Juni

Kunstwochenende im Zehentstadel. Es stellen verschiedene Künstler aus, u.a. Heng Li, Stefanie Reiter und Peter Fischer. Ort: Zehentstadel Moosburg, Thalbacher Straße 7. Zeit: 29. und 30. Juni 2019 von 10 bis 18 Uhr, Vernissage 28.Juni 2019 um 19 Uhr.  

20. Juli 2019

6. Moosburger Kurzfilmnacht. Ort: Rosenhof Kino Moosburg. Zeit: 19 Uhr. Karten im Vorverkauf ab Mai, und an der Abendkasse ab 18 Uhr. Mit Verleihung des Publikumspreises. Veranstalter: Altstadtförderer, Marketing eG, Kulturreferat der Stadt Moosburg.  

31. August 2019

6. Moosburger Kurzfilmnacht. Ort: Rosenhof Kino Moosburg. Zeit: 19 Uhr. Karten im Vorverkauf ab Mai, und an der Abendkasse ab 18 Uhr.  

1. September 2019

Letzter Termin zur Abgabe für Fotos für den Moosburger Fotokalender 2020.

Genaue Einzelheiten folgen noch bzw. sind der Homepage der Marketing eG zu entnehmen.

13. und 13. Oktober 2019

Mitgliederausstellung der Altstadtförderer Thema: "Fundstücke", Ort: Zehentstadel Moosburg, Thalbacher Straße 7, Zeit: 12. und 13. Oktober 2019 von 10 bis 18 Uhr, Vernissage 11. Oktober 2019 um 19 Uhr, Anmeldungen können ab sofort kommen unter meiner Emailadresse oder unter info(at)altstadtfoerderer-moosburg.de . Bitte vormerken: Termin zur Vorbesprechung : Mittwoch der 24. Juli um 20 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.        

9. Mai 2018

Mitgliederversammlung 2018

Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Zur Mitgliederversammlung am 14. März 2018, Ort: Beim Boban, Landshuter Straße, Moosburg, Beginn: 20 Uhr  

Punkt 1 der TO

Begrüßung Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung: alle Mitglieder wurden mit Post vom 14.02.2018 zur Mitgliederversammlung geladen.   Es sind 13 Mitglieder anwesend. Damit ist die Versammlung beschlussfähig.    

Punkt 2 der TO Rechenschaftsbericht für das Jahr 2017

 

I Verein

  Mitgliederzahl: 103 am 14.3.2018    

Der Vorstand

Nach den Neuwahlen letztes Jahr setzte sich der Vorstand zusammen aus: Reinhard Dick 2. VO, Renate Klossek, Schriftführerin, Gustav Hilberg, Kassier, mir als VO, Bernd Aschenbrenner, Rudolf Hattenkofer und Tscharli Wagner als Beisitzer Der Vorstand hat sich im vergangenen Jahr regelmäßig, d.h. fast jeden Monat, zu Besprechungen getroffen. Kassenprüfer sind Angelika C. Damke und Gerd Beubl.    

Finanzierung unserer Veranstaltungen

Grundsätzlich finanzieren wir alles über unsere Mitgliederbeiträge und Spenden. Auf beides sind wir angewiesen. So möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Spendern, Firmen wie Mitgliedern und Stadt Moosburg, nochmals sehr herzlich bedanken. Daher möchte ich hier nochmals betonen, dass wir für jede Spende dankbar sind und sei sie noch so klein!  

Homepage und Fotos unserer Veranstaltungen

Veranstaltungen unserer Mitglieder, soweit es sich um Kulturveranstaltungen und nicht um politische Veranstaltungen von Parteien handelt, werden, wenn es gewünscht ist, auf der Homepage angekündigt. Bitte rechtzeitig die Meldungen an mich. Und natürlich sind unsere eigenen Veranstaltungen auf der Homepage zu finden. Für die Betreuung der Homepage suchen wir immer noch jemanden.  

Genossenschaft

Wir sind seit der Gründung der Marketing-Genossenschaft Mitglied Die MG verfolgt laut Homepage immer noch die alten Ziele. U.a. gehören dazu auch verschiedene Veranstaltungen. Uns unterstützen sie organisatorisch bei der Kurzfilmnacht.  

Elisabethenheim:

Unser Raumproblem wegen des nicht reparierten Aufzugs ist glücklicherweise behoben, nachdem der Stadtrat der Aufzugsreparatur 2016 doch noch zugestimmt hatte. Die Reparatur fand dann 2017 statt, so dass wir unser „Exil“ bei Rudi Hattenkofer aufgeben konnten. Ihm nochmal Dank, dass er uns ausgeholfen hat.    

Gespräch mit Bürgermeisterin Anita Meinelt:

Anlass waren die angekündigten Bürgerbegehren, damals waren es noch zwei: nämlich das, so wurde es damals von den Initiatoren dargestellt, welches die Umgestaltung generell verhindern sollte und das, welches eine Tiefgarage zur Diskussion stellen wollte. Frau Meinelt versicherte uns am 3.8.2017, dass sie selbst nach wie vor für den Umbau sei, aber sie sei pessimistisch, was den Zeitablauf betreffe. Sie hoffe, wenigstens noch den Spatenstich zum Start des Umbaus machen zu können.    

II Veranstaltungen

 

Unsere Foren 2017

 

1)

Am 27.1.2017 fand unser erstes Forum mit Klaus Leidorf in der VHS statt. Klaus Leidorf ist Luftbildarchäologe und hat die Moosburger Innenstadt mit anderen alten Innenstädten verglichen. Hinterher wurde sehr angeregt diskutiert.

2)

Das nächste Forum war am 26.4.2017, hier an diesem Ort. Der Raum war fast überfüllt, die Diskussion sehr rege! Der damalige Stadtbaumeister Florian Ernst hatte die Planungsvorschläge für den Umbau des Plans vorgestellt. Ich möchte hier die Diskussion nicht wiederholen. Lassen Sie mich darauf hinweisen, dass der Vorstand der AF immer für den Planumbau war und sein wird. Schließlich haben wir die Verkehrsberuhigung und den Umbau in einen angemessenen und bürgerfreundlichen Platz seit dem Jahr 2000 gefordert. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass wir diese Umgestaltung im engen Zusammenhang mit der Bebauung des ehemaligen Polizeigrundstückes sehen. Denn bei einer geschickten Planung und Überwindung des Geländegefälles mittels eines Liftes auf den Kastulusplatz wäre der gesamte Plan samt Kastulusplatz, den man begrünen könnte, der zentrale Mittelpunkt in der Altstadt. Und ich weise nochmal darauf hin, wie wichtig Plätze für die Gestaltung einer Stadt und für die Stadtgeschichte sind. Eine Blechwüste im Zentrum zeugt von mangelndem Gestaltungswillen und von Phantasielosigkeit.   Ich weiß auch, dass es einige Mitglieder gibt, die gegen die Umgestaltung sind, weil sie für innerstädtische Parkplätze sind. Deswegen haben wir uns in der öffentlichen Diskussion um den Bürgerentscheid selbst bisher zurück gehalten. Aber: wir, der Vorstand, sind gegen das Bürgerbegehren denn wir wollen, dass die Umgestaltung möglichst schnell geschieht, ich denke, wenn wir bis zum Jahr 2020 damit warten, dürfte das für eine gedeihliche Entwicklung Moosburgs einen nicht wieder gutzumachenden Fehler darstellen. Den Gegnern der Umgestaltung wünsche ich mehr Mut zu Gestaltung und Neuerungen. Schauen Sie sich andere Städte an, gerade ist Umgestaltung des Marktplatzes in Dingolfing abgeschlossen worden. Und wenn die (jetzt schon reichliche) Anzahl der innerstädtischen Parkplätze eine Garantie für die Geschäfteinhaber darstellen würde, dass es ihnen gut geht, dann dürften wir hier keinen einzigen Leerstand haben und auch die Baulücke am Plan wäre längst verschwunden. Und es gäbe kein einzigen Fachhändler oder Dienstleister, der hier fehlt.   Auch wir Befürworter der raschen Umgestaltung brauchen Parkplätze, aber die müssen nicht in der Kirchenbank sein. Und haben Sie sich mal überlegt, dass der starke Autoverkehr in der Innenstadt Unmengen von Feinstaub generiert, kein Wunder, dass immer weniger Leute sich hier aufhalten wollen, einfach, weil sie sich nicht wohlfühlen. Haben Sie sich schon mal überlegt, wie viel Autoabgase ein Kleinkind einatmet, das in Auspuffhöhe seine Nase hat? Je weniger Lust die Leute haben, hier ihren Platz in der Innenstadt einzunehmen, weil sie durch den massiven Verkehr unattraktiv ist, beim Einkaufen, bummeln, Essen gehen, etc. umso weniger Geschäfte, Lokale und Dienstleistungen wird es geben. Daher sind wir auch dagegen, dass die Baulücke auf dem Plan womöglich – es sind ja immer nur Gerüchte, die man hört - ohne Laden- oder Lokalräume im EG bebaut werden könnte.   Es gibt genug Parkplätze in der Innenstadt. Die sind mit Mitteln des Landes Bayern mehrmals von Fachleuten gezählt worden. Nun stellt sich das Bürgerbegehren so dar, dass es dabei gar nicht mehr um die Frage geht: Umbau oder nicht, sondern nur noch um die Frage, ja, aber wann. Und ob „innenstadtnah“ Ersatzparkplätze geschaffen werden sollen zusätzlich zu den laut Gutachten genügend vorhandenen. Der Begriff „innenstadtnah“ ist im Bürgerbegehren nicht definiert. Das heißt, es geht im Ergebnis möglicherweise nur um eine zeitliche Verzögerung. Dafür einen Bürgerentscheid zu veranstalten, ist in unseren Augen eher ein Schildbürgerstreich.   Nun lässt sich das Bürgerbegehren nicht mehr verhindern, leider. Da fragen wir uns als AF natürlich schon, wieso die Initiatoren die städtischen Kassen und die städtische Verwaltung mit diesem Bürgerbegehren belasten, wenn es ihnen letztendlich nur um eine zeitliche Verzögerung gehen kann. Daher bitten wir Sie, bei der Abstimmung das Bürgerbegehren abzulehnen. Denn jeder Tag, an dem die Umgestaltung des Plans früher fertig ist, ist ein guter Tag für Moosburg.   Und noch als Gedanke in die Zukunft: Es wird in baldiger Zukunft genug Parkplätze hier geben, denn der innerörtliche Individualverkehr wird sich in den nächsten Jahren massiv ändern durch selbstfahrende E-Autos, die man als Einzelner nicht mehr selbst besitzen muss. Man wird bloß eine App. benötigen, um so ein Auto anzufordern.    

3) Kulturveranstaltungen

a) Das Kunstwochenende war vom 30.6. bis 2.7.2017 Es nahmen im Zehentstadel teil: Johanna Schreiner, Augsburg, Malerei und Zeichnungen, Johanna Schreiner arbeitet im besten Sinne konventionell, die gute altmodische, immer wieder gerne totgesagte Malerei bzw. Zeichenkunst. J. S. Kunst ist äußert lebendig und berührend. Elizabeth Thallauer, Nürnberg, Skulpturen, Objekte, Elizabeth Thallauer arbeitet mit Plastiksäcken. Daraus formte sie Figuren. Gleichzeitig stellt sie über die Zahl 7 einen abstrakten Zusammenhang zu biblischen Referenz wie den 7 Todsünden und den 7 himmlischen Tugenden des Menschen dar. Giovanna Valli, München, Assemblagen, Hologramme, Video , Teilnehmerin an der Biennale 2011, Ihre Haupt-Themen sind seit vielen Jahren die Menschenrechte und gesellschaftliche Entwicklungen. Insofern ist sie eine unbeirrbare politische Künstlerin. Albin Zauner, Dorfen, Holzplastik , Er gestaltet seine Plastiken bewußt im kleinen Format, weil sich im kleinen Format lassen narrative Aspekte eindringlicher darstellen lassen. Seine Figuren erzählen Geschichten, man kann sie direkt ablesen. Wolfgang Zeilbeck, Vilsbiburg, Papierkunst, Er arbeitet mit Papier. Er faltete es, webte es, er konstruierte papierobjekte, befasste sich dabei gleichzeitig mit der Wirkung von Licht und Farbe. Papier ist ein Naturprodukt und für die Entwicklung und den Bestand unserer Kultur von essentieller Bedeutung. Musikam Vernissagenabend machte Karl Muskini und sein Jazz-Zirkus, die Schüler des Moosburger Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums und der Montessori-Schule Freising stellten am Samstagnaschmittag im Rahmen von Jugend schreibt“ stellten ihre spannenden Texte vor, am Sonntag las Ingrid Kellner ,Landshut, aus Landshut aus ihren Texten. Es waren wieder etwa 320 Besucher.

b) Kurzfilmnacht

Die Kurzfilmnächte am 22.6. und am 2.9.2017 waren beide ausverkauft. Wir zeigten 12 Filme, davon 2 außer Konkurrenz, nämlich „Selfie“ in dem die ewige selbstverliebte Fotografierei eine Beziehung zerstört und das „Sprichwörtliche Glück“ ein Komödie über Idiome und wie sie unsere Sprache sozusagen „garnieren“. In den Filmen für den Publikumspreis zeigten wir Dann das „Chamäleon“ mit seinen interessanten Eßgewohnheiten, dann das „Erste Bild“ wo es um Machtkämpfe zwischen Vater und Sohn ging, ebenso wie in „Jungwild“, „Oxytocin“ ein grauslich-seltsamer Film über eine Frau, die Muttersein spielt, denn das Baby nur eine naturgetreue Puppe, die „Hochzeitspolizei“ ein kurzweiliger und heiterer Film über das Leben wie es einen überraschen „Zwischen uns steht ein Salat“ als fast nicht zu überwindende Barriere, die nur durch Platztausch überwunden wird, „Nicht da, nicht hier“ ein eindringlicher und berührender Film über das Älterwerden wie es in einer Familie sein könnte und sollte. „Eine Villa mit Pinien“ war ein gespielter und dann in Zeichnungen umgesetzter märchenhafter Fantasiefilm in dem es um Selbstbehauptung ging. „Brücke über den Fluss“, ein S-W-Animationsfilm. Den Publikumspreis von 200,- € gewann der Film „In our Country“, Regie Luisa Wagener, Drehbuch Luisa Wagener und Saskia Hahn, Musik Jonas Grauer. Hier zeigten wir die Geschichte eines jugendlichen, stark traumatisierten Eritrea-Flüchtlings, der einem dörflichen Fußballclub beitritt. Er möchte ein Fußballer wie Boateng werden um seiner Familie in Eritrea helfen zu können. Aber zunächst muss er sich hier zurecht finden, was ihm nicht leicht fällt und ihm nicht gerade leicht gemacht wird.  

c)Mitgliederausstellung

Am 13. – bis 15. Oktober hatten wir dann die Ausstellung unsere Mitglieder zum Thema „Licht und Schatten“: Es nahmen teil: Josephine Becher, Angelika C. Damke, Adolf Diehl, Ingrid Dörner, Margarete Germandi, Marees Hannwacker, Gustav Hilberg, Elisabeth Kaulich, Anja Keller, Renate Klossek, Herbert Kollmannsberger, Klaus Kuhn, Ingrid Künne, Marta Mollera, Hans Werner Oswald, Sepp Rankl, Christine Riedl, Hubert Schostek, Klaus Sorgenicht, Dietlinde Swienty, Christoph Weickmann, Werner Wiesmeier. Das Thema ausgedacht haben sich mit mir Dietlinde Swienty, Renate Klossek und Ingrid Künne. Wir hatten uns bewußt mal wieder auf ein klassisches Thema in der Kunst mit sehr großer Spannweite geeinigt. Wir hatten etwa 450 Besucher.  

III) Zum Schluss:

Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass wir wieder ein sehr erfolgreiches und gutes Jahr hinter uns haben mit sehr gut besuchten Veranstaltungen. Für dieses Jahr wünsche ich mir auch so viel Erfolg.   Mit unseren Veranstaltungen waren wir 2017 wieder gut beschäftigt und das nur ehrenamtlich. Daher bedanke ich mich heute nicht nur beim Vorstand, den Beisitzern, den Kassenprüfern und unserem Grafiker für die Mitarbeit und die grafische Betreuung im vergangenen Jahr, sondern auch bei allen Mitgliedern, die sich bei allen Veranstaltungen engagiert haben, besonders bei den beiden Ausstellungen. Der Vorstand der Altstadtförderer hat ein sagenhaftes Glück, dass so viele unserer Mitglieder wirklich immer hilfsbereit sind! Und ohne diese Hilfe könnten wir diese Ausstellungen auch gar nicht machen. Und auch bei den Künstlern bedanke ich mich, denn ohne sie ginge es ja überhaupt nicht.   Für die hervorragende Zusammenarbeit bei den Kurzfilmnächten und beim Offenen Atelier danken wir dem Kulturreferenten Rudolf Heinz, Christoph Hübner von der Marketing eG und Janina Ludwig. Und außerdem möchte ich an dieser Stelle die Presse nicht vergessen, die uns auch immer unterstützt, ebenso wie die Stadt.      

Moosburg, den 14.3.2018

  Daniela Eiden, Vorsitzende  

6. Mai 2018

Offene Ateliers der Altstadtförderer

Diese Jahr finden die "Offenen Ateliers" zum ersten Mal an zwei Tagen, nämlich am 13. und 14. Oktober statt. Ausstellungsort sind die eigenen Ateliers der Künstler, das Zehentstadel, das Feyerabendhaus, die Aula der VHS. Teilnehmen können Moosburger Künstler, egal ob sie Mitglied bei den Altstadtförderern Moosburg sind oder nicht. Anmeldung ab sofort unter info@altstadtfoerderer-moosburg.de oder unter daniela.eiden(at)gmail.com. Künstler, die nicht in Moosburg wohnen, können teilnehmen, wenn noch Plätze in den allgemeinen Ausstellungsorten frei sind. Anmeldung kann ab sofort erfolgen, im Juli findet dann vor den Sommerferien eine Besprechung in Moosburg statt, Termin und Ort wird dann noch mitgeteilt. Der Katalog der diesjährigen Offenen Ateliers zum Download (PDF).  

6. Mai 2018

Kunstwochenende 2018 im Zehentstadel in Moosburg

Das 22. Kunstwochenende im Zehentstadel in Moosburg a.d.Isar ist heuer am Samstag, den 30.6.2018 von 10 bis 20 Uhr 30 (Neue Öffnungszeit !!) und Sonntag, den 01. Juli 2018 von 10 bis 18 Uhr. Es stellen aus: Cora de Lang, Moosburg, bildende Künstlerin, Arbeiten von 2000 – 2018 und Christoph Schießl, Regensburg, Bildhauer, Vernissage: Freitag, 29. Juni 2018 um 19 Uhr, Musik TITUS WALDENFELS BAND Titus Waldenfels Band, Silvia Maria Jung, Michael Reiserer,   Samstag, 30 Juni, um 15 Uhr 30: „Jugend schreibt“ Schüler des Moosburger Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums und der Montessori-Schule Freising stellen ihre Texte vor.   Finissage: Sonntag, 01. Juli, um 15 Uhr 30: Nicole Neubauer, München, stellt ihre Krimis vor Ausstellungsort: Zehentstadel, Thalbacher Straße 7, D-85368 Moosburg a.d. Isar Eintritt frei, Ausstellungscafe an beiden Tagen geöffnet, Hinweis „Express Yourself“: Am 30.6. von 14 – 18 Uhr Ausstellung junger Künstler im Jugendhaus, Moosburg, Stadionstraße, Veranstalter: Jugendparlament Moosburg  

5. März 2017

Licht und Schatten – Mitgliederausstellung im Oktober

Am 14. und 15. Oktober 2017 findet im Zehentstadel die Ausstellung für die Mitglieder statt.   Das Thema: „Licht und Schatten“ haben sich Ingrid Künne, Renate Klossek, Dietlinde Swienty und Daniela Eiden ausgedacht. Lasst Euch inspirieren – wir wünschen viel Kreativität und Freude dabei.   Teilnehmer:  die Mitglieder der Altstadtförderer sind herzlich eingeladen.   Ausgestellt werden: Bilder aller Techniken, Fotos, Collagen, Objekte, Grafiken, Keramiken, Installationen – hier gerne auch mit Licht!,, Plastiken, Skulpturen und Filme (wenn möglich mit geeignetem „Guckmittel“, ansonsten müssen wir etwas ausleihen), Termin: Samstag, den 14.10.2015 und Sonntag, den 15.10.2017, Vernissage am Freitag, den 13.10.2017 um 19 Uhr   Bitte vormerken: 1. Treffen zur Vorbesprechung: Donnerstag, 13.7. um 19 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.   Anmeldung:  bei der Vorsitzenden per Email, Fax, Telefon. Möglichst schnell, bis 13. Juli, damit wir planen können. Einzelne spätere Anmeldungen sind aber natürlich auch möglich.