Altstadtförderer Moosburg e.V.



Verein zur Entwicklung der Moosburger Innenstadt

3. Altstadt / Innenstadt

  • a) Welche Prioritäten setzen Sie bei der Sanierung der Innenstadt?
  • b) Planen Sie weitere Bebauungspläne für den Altstadt- und Innenstadtbereich?
  • c )Wie wollen Sie die Aufenthaltsqualität in der Moosburger Innenstadt verbessern?
  • d) Wie wollen Sie die Ansiedlung von Geschäften fördern?
  • e) Welchen städtebaulichen Bedarf sehen Sie bei den Stadteingängen und Stadtplätzen?

<zurück zur Übersicht oder nächste Frage>

Reihenfolge ohne Wertung nach zeitlichem Eingang der Antworten
Liste 2 (SPD)
ohne BM-Kandidat

Gerhard Beubl
beublmehr ....
a) höchste Priorität

b) zwischen Bahnhof und Innenstadt aber auch bei alle größeren und bedeuteten Innenstadtvorhaben gilt zu überlegen ob nicht ein Bebauungsplan die Bauabsichten begleiten soll

c) Verkehrsberuhigung

d) Qualitätsoffensive im Bereich der privaten Dienstleistungen, Leerstandsmanagement einführen, Qualifizierung ausgewählter Veranstaltungen/Events, einheitliche Öffnungszeiten der Geschäfte.
e)
Alfred Wagner (UMB)
wagnermehr ....
a) Prioritäten:
- Gesamtkonzept Innenstadt (ISEK S.90) erstellen; nur so sind konkrete Maßnahmen umsetzbar
- Aktivierung privater Investitionen, z.B. durch bessere Kommunikation des ISEK-Prozesses und kommunaler Förderung (vgl. Fassaden¬sanierung zum Festspiel)
- Steigerung der Aufenthaltsqualität
- Barrierefreiheit
- ausreichend Parkplätze am Altstadtrand

b) Ja, wichtig um Stadtentwicklung planmäßig zu lenken und um Investoren sichere Rahmenbedingungen zu geben

c) Aufenthaltsqualität:
- mehr Platz für Fußgänger/Radfahrer
- einheitliche barrierefreie Gestaltung
- attraktive Sitzgelegenheiten
- Begrünung durch optisch passende Pflanzentröge
- Gestaltungssatzung für Stadtmöblierung und Werbeanlagen

d) Einzelhandel:
- Umsetzung aller Aspekte/Anregungen aus EH Konzept
- Schaffung größerer Flächen für EH Betriebe (ehem. Jugendhaus / Polizei, Thalbacher Str., Landshuter Str. und andere bestehende Baulücken.) mit dem Ziel, Magnetbetriebe anzusiedeln (vgl. EH-Konzept S. 134 ff.);
- Existenzgründerinitiativen fördern;
- Individuelle konkrete Maßnahmen erarbeiten (z.B. für „Eine Welt Laden“ passende Fläche finden, möglicherweise im Rathaus, neben Zulassungsstelle)
- Neuausrichtung der Arbeit der Moosburg Marketing e.G. abgestimmt auf Maßnahmen der Stadt bei Innenstadtsanierung

e) Gestaltung:
- Stadtplätze: Sanierung, Aufenthaltsqualität steigern. (z.B. ist auch ein kleinerer Spielplatz am Plan oder Amtsgerichtgarten vorstellbar).
- Stadteingänge: erkennbare Gestaltung, besonders äußere Stadteingänge wegen der verkehrslenkenden Wirkung
Anita Meinelt (CSU)
meinelt-anita-2013mehr ....
a) Neugestaltung des zentralen Platzes „Auf dem Plan“ sowie der Plätze „Auf dem Gries“ und „Feyerabend-Haus“ sowie Umsetzung des Stadtmöblierungskonzeptes.

b) Nein. Wir werden uns aber mit einer Gestaltungssatzung in Zusammenarbeit mit unserem Planungsbüro befassen und diese dem Stadtrat vorlegen.

c) Verkehrsberuhigende Maßnahmen; Umsetzung des Stadtmöblierungs-konzeptes; Bereitstellung von Freiräumen für Aussenbestuhlungen so weit als möglich für Gastronomieangebote; Beteiligung der Moosburg Marketing eG mit Events für unsere Bürgerinnen und Bürger, zur weiteren Belebung der Innenstadt als Standortfaktor auch für das Umland.

d) Änderung der Stellplatzsatzung mit Reduzierung des Stellplatzschlüssels und ggf. der Stellplatzablöse für die Innenstadt; Unterstützung und Zusammenar-beit mit den Eigentümern und der Moosburg Marketing eG; Wertigkeit des städtischen Raumes durch Neugestaltung unserer Plätze sowie ansprechen-der Stadtmöblierung stärken und Vorbildfunktion der Stadt ausbauen (wie bereits schon beim Neubau des Feyerabend-Hauses oder Haus der Bildung); Werbemaßnahmen durch städtische und überregionale Medien; Nutzung persönlicher Kontakte.

e) Verbesserungspotenzial ist bei den Stadteingängen natürlich vorhanden. Speziell der Bahnhofsbereich mit dem Neubau des Bahnhofes als Stadt-eingang wird ja in naher Zukunft deutlich verbessert, aber auch der Stadteingang an der Landshuter Straße sowie Thalbacher Straße soll schöner werden. An Vorschlägen wird bereits gearbeitet. Ein bereits neu gestalteter Ortseingang ist der Bereich um die Kapelle „Am Kapellenacker“. Die Umgestaltung wichtiger Stadtplätze wurde schon angesprochen (s. a)
Johannes Becher (Grüne)
bechermehr ....
a) Für uns liegt die Priorität auf der Sanierung der Plätze (Stadtplatz, Gries und insbesondere Plan) und bei der Nutzung des derzeitig brachliegenden Areals Alte Polizei/ Altes Jugendhaus. Unser Vorschlag ist hier ein Fachärztezentrum.

b) Wir brauchen einen Bebauungsplan für das Areal am Bahnhof, der in Abstimmung mit den Eigentümern erarbeitet werden muss.

c) 1. Verkehrsberuhigung! (Wir schlagen eine temporäre Fußgängerzone als ersten Schritt vor) 2. Sanierung unserer Plätze (z.B. den Plan) und 3. Attraktive Stadtmöblierung

d) Wir brauchen ein gutes Leerstandsmanagement mit einer gemeinsame Vermarktung aller Flächen und Förderung für Neugründer.

e) Großen! Der erste Eindruck ist wichtig und wirkt sich mit seiner Torfunktion auf das gesamte Ortsbild aus. Wichtig wäre eine abgestimmte Gestaltung an allen äußeren Ortseingängen. Wichtig ist eine klare Beschilderung für den LKW-Verkehr.
Josef Dollinger (Freie Wähler)
dollingermehr ....
a) Vollumfänglich Unterstützung der privaten Eigentümer bei ihren Sanierungsbemühungen, ihnen zu sagen, wie sie etwas machen können, nicht was sie nicht machen dürfen. Städtischer Zuschuss für Hauseigentümer zur Renovierung der Hausfassade (siehe Festspiele)

b) Vorrangige Bauleitplanung für den Bereich zwischen Innenstadt und Bahnhof in Abstimmung mit den Eigentümern. Wahrung von Baustil und Charakter verschiedener Wohnviertel durch Bauleitplanung

c) Aufenthaltsqualität in unserer Innenstadt verbessern durch einen attraktiven Ausbau von Plätzen (Plan/Gries) und Straßen, aber auch durch eine adäquate Nutzung unserer städtischen Liegenschaften (z.B. Kloster, Elisabethenheim)

d) Unterstützung der Marketinggenossenschaft im Leerstandsmanagement, vertrauensvolle Gespräche mit Eigentümern und Interessenten zum Aufbau neuer Geschäfte und Initiativen (vgl. Rosenhof-Kino)

e) Stadteingänge mit Gebäuden in Privatbesitz, deren Sanierungen unterstützen. Gespräch mit dem Bürger aktiv suchen, statt passiv abwarten.
Jörg Kästl (ÖDP)
kaestlmehr ....
a) Die Altstadt ist in ihrem typischen Bestand zu erhalten.
Eine Begegnungszone, im Bereich Weingraben, Herrnstraße und Auf dem Plan. Der Fußgänger hat Vorrang, Tempo 20 für die PKW, niveaugleicher Ausbau und der Verzicht auf Parkplätze. Ausreichend Fahrradabstellanlagen und zusätzlich ausreichend Parkplätze und eine Ladezone in der Nähe der Begegnungszone Innenstadt. Eine Fahrradroute entlang des Mühlbachs und ein innerstädtisches Kulturzentrum mit Mediathek.

c) Die Ansiedlung von Geschäften muss Chefsache sein, d.h. der Bürgermeister ist präsent und federführend bei allen Aktivitäten rund um die Gewerbeansiedlung in der Innenstadt. Er muss die „Zukunftsidee Innenstadt“ verinnerlichen und der „Motor“ in der Entwicklung der Innenstadt sein.
Liste 6 (Die Linke)
ohne BM-Kandidat
keine Angaben

<zurück zur Übersicht oder nächste Frage>

Kommentare zu einzelnen Diskussionsbeiträgen werden erst nach Freischaltung durch die Redaktion veröffentlicht (siehe hierzu unsere Forumsregeln). Kommentare geben in jedem Fall die Meinung des Autors wieder und nicht die Meinung der Altstadtförderer Moosburg e.V.

Kommentare sind deaktiviert.