Altstadtförderer Moosburg e.V.



Verein zur Entwicklung der Moosburger Innenstadt

4. Nutzung städtischer Grundsstücke

  • a) Wie würden Sie das Areal ehemaliges Jugendhaus und Polizei in Zukunft nutzen wollen?
  • b) Würden Sie den „Plan“ umgestalten? Wenn ja, wie und für welche Nutzung?
  • c) Bei welchen weiteren Gebäuden oder Grundstücken sehen Sie Handlungsbedarf
  • d) Wie stehen Sie zum Erhalt und Gestaltung der vorhandenen Grünflächen?

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Reihenfolge ohne Wertung nach zeitlichem Eingang der Antworten
Liste 2 (SPD)
ohne BM-Kandidat

Gerhard Beubl
beublmehr ....
a) Jugendhaus und Polizei: hier sollte eine städtebauliche Feinuntersuchung ein oder mehrere Varianten erarbeiten. Ich könnte mir eine integrierte Nutzung innenstadtnahes Wohnen mit geschäftlicher Nutzung durchaus vorstellen.

b) Plan muss umgestaltet werden und möglichst autofrei, ein paar Schwerbehinderten-Parkplätze für den Kirchenbesuch und Zu- und Abfahrten für den Kirchenbesuch sind aber unbedingt notwendig.

c) Jugendhaus und Polizei, altes VHS Gebäude, dann private, dem Verfall überlassene Objekte am Gries, Herrnstraße etc.

d) Grünflächen müssen vermehrt in der Innenstadt geschaffen werden und nach neuesten, modernen Gesichtspunkten gestaltet werden
Alfred Wagner (UMB)
wagnermehr ....
a) Areal eh. Poilzei/Jugdhs.
- Magnetfunktion schaffen: Gestaltung als Stadtzugang mit Einzelhandel, Gewerbe Wohnen, Parken (Mischnutzung) mittels Bebauungsplan
Bei Voruntersuchung muss auch genau analysiert werden, welche Nutzung hier dauerhaft funktioniert
Wichtig: städtebaulicher Bezug zu Umgebung (Elisabethenheim, Fläche bis Kastulusplatz) und funktionierende Wegebeziehung zur Stadt hinauf gewährleisten.

b) Aufenthaltsqualität steigern durch
- Verlagerung der Parkplätze zu Areal ehemaliges Jugendhaus / Polizei und aufgestocktes Parkdeck Leinbergerstr.
- Mehr Platz für Menschen und urbanes Leben.
- Es bietet sich eine zweigeteilte Gestaltung an. Das hintere Drittel um das Kriegerdenkmal und zum Kastulusplatz als ruhigerer Erholungsbereich, der vordere Bereich als urbaner lebendiger Platz.
- In einem ersten Schritt könnte man temporär mit Pflanzkübeln und Bänken eine neue Gestaltung mit höherer Aufenthaltsqualität testen.
Konkrete Planung auch abhängig von Entwicklung der Baulücke Pöschlbrau (z.B. Zusammenarbeit und gemeinsame Nutzung von privater Tiefgarage)

c) Grünflächen bei
- Stalag Baracken
- Schwesternwohnhaus Kastulusplatz
- Johannesturm
- städtischen Grünflächen
Wichtig für Bürger als Aufenthalts- und Erholungsort. Ziel: Intensivere differenzierte Nutzung ermöglichen (Ruhebereiche, Spielplätze, Aufenthalt, Ein- und Verbindung von Grünzügen als Rad- und Fußweg,…)
Anita Meinelt (CSU)
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a) Entwicklung einer kombinierten Wohn- und Geschäftsflächenbebauung. Eine städtebauliche Nachverdichtung muss sich an den Strukturen der Umgebung sowie ensemblegeschützten Innenstadtbereich anpassen. Neben der Schaffung von notwendigen Wohnraum sollen innenstadtrelevante gewerbliche Nutzungen (z.B. Drogeriemarkt) angesiedelt werden. In einer Tiefgarage können unkompliziert zusätzlich zentrumsnahe öffentliche PKW-Stellplätze hergestellt werden. Für ein Ärztehaus gibt es auch alternative Standorte, wobei die notwendigen Voraussetzungen zu beachten sind.

b) Ja, aber eine multifunktionale Nutzung muss sichergestellt sein. Sowohl Parkplätze für Kirchenbesucher und Geschäftsbesucher als auch die Möglichkeit, diesen Platz für Großereignisse zu nutzen, muss gewährleistet sein.

c) Wir haben Gebäude in Privateigentum, die einen hohen Sanierungsbedarf haben. Hier werden wir nach wie vor unterstützen und im engen Kontakt zu den Hauseigentümern nach Lösungen suchen.

d) Grünzüge innerhalb der Stadt müssen erhalten bleiben. Die Fläche Zehentstadel wurde bereits durch einen Weg und Anbindung zum Haus der Bildung gestaltet und soll auch weiterhin für vielfältige öffentliche Nutzungen zur Verfügung stehen. Die Fläche am ehem. Amtsgericht, die man durchaus zum Schlossgarten (aus der Historie) umbenennen könnte, sowie die im Besitz der Stadt befindliche Grünfläche vor dem ehem. Krankenhaus sind dauerhaft für die Öffentlichkeit zu sichern und können mit einfachen Mitteln (Bänke, Wege) parkähnlich gestaltet werden.
Johannes Becher (Grüne)
bechermehr ....
a) Wir schlagen ein Fachärztezentrum vor (mit z.B. einem Orthopäden, Neurologen, Hautarzt und weiteren Facharztpraxen) in Kombination mit hochwertigen (Wohnqualität, nicht Preis) innerstädtische Wohnungen.

b) Ja, der Plan hat das Potential der zentrale Platz der Stadt zu werden. Gerade bei der Neugestaltung des Plans ist die Einbindung der direkten Anlieger und der Bürgerinnen und Bürger bereits in der Ideen- und Planungsphase besonders wichtig. Das Kloster muss saniert werden, das Haus der Vereine (Elisabethenheim) bedarf der Pflege und genauso der Johannisturm. Zudem muss für die Baulücke am Plan eine Lösung gefunden werden.

c) Die Grünflächen sind die grünen Lungen unserer Stadt. In der Vergangenheit wurden sie (wie. z.B. Banatstr.) immer wieder angetastet und verkleinert. Ich möchte die Flächen in jedem Fall erhalten und keine weitere Bebauung.
Josef Dollinger (Freie Wähler)
dollingermehr ....
a) Die Fläche der alten Polizei und des alten Jugendhauses ist für einen Einkaufsmarkt ist nicht ausreichend. Der Standort ist aber lukrativ, zentral und absolut geeignet für ein modernes Facharztzentrums des Mittelzentrums Moosburg, ggf. mit synergistischen Gewerbeeinheiten wie Drogerie, Apotheke oder einem Medizinbedarfsgeschäft. Stellplätze unter einem Neubau werden ausschließlich für das dort entstehende neue Geschäftszentrum benötigt.

b) Neugestaltung des Planes mit mindestens einem Tiefgeschoss, Ausbau zu einem zentralen Aufenthaltsort. Der Plan bietet sich durch seine stadtbildprägenden Fassaden schon jetzt als zentraler Event-Platz an, als solcher ist er vermehrt zu nützten und auszubauen.

c) Klostergebäude, Elisabethenheim, alte VHS an der Fronängerstraße

d) Grünflächen sind entscheidende Beiträge für den Aufenthaltscharakter und die Attraktivität einer Stadt. Die parkähnliche Grünfläche am Krankenhaus sollte zeitnah als Naherholungsfläche der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.
Jörg Kästl (ÖDP)
kaestlmehr ....
a) In der Innenstadt fehlt ein Drogeriemarkt. Das Areal sollte eine Mischung aus Einzelhandel und Gastronomie sein, mit Sitzmöglichkeiten etc., die zum Verweilen einladen.

d) Die Grünflächen, wie der Amtsgerichtsgarten, sind zu erhalten.

Fragen wir doch die Bürgerinnen und Bürger, welche Einrichtung, etc. ihnen hier am Wichtigsten ist, denn der Bürger will in „seinem“ Moosburg leben.
Liste 6 (Die Linke)
ohne BM-Kandidat
keine Angaben

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